Welche Feiertage gibt es 2026 in Österreich? – Termine & Infos – Feiertagskalender

Wichtig: Alle Details genau prüfen, mit Arbeitgeber klären – alle Angaben ohne Gewähr.

2026 ist ein starkes Feiertagsjahr in Österreich: Viele gesetzliche Feiertage fallen günstig, sodass sich mit wenigen Urlaubstagen lange Auszeiten, Kurzurlaube und Familienzeit planen lassen. In diesem Feiertagskalender finden Sie alle gesetzlichen Feiertage 2026 mit Datum und Wochentag, Infos zu regionalen Sonderfeiertagen, Tipps für Brückentage sowie Hinweise zu Urlaub, Arbeitszeit und Zuschlägen.



Ein schneller Überblick über die wichtigsten Eckdaten zum Feiertagsjahr 2026 in Österreich:



Thema Stand 2026 Konsequenz für Sie
Anzahl bundesweiter gesetzlicher Feiertage 13 Tage laut Arbeitsruhegesetz Fix planbare freie Tage zusätzlich zu Wochenenden
Lange Wochenenden ohne Urlaubstage Mehrere 3-Tages-Wochenenden (z. B. 1. Mai, Pfingsten, Nationalfeiertag) Ideal für Kurzurlaube und Städtereisen
Starke „Feiertagskette“ im Frühjahr Ostern (5./6.4.), Christi Himmelfahrt (14.5.), Pfingsten (24./25.5.), Fronleichnam (4.6.) Mit wenigen Urlaubstagen sind bis zu zwei Wochen am Stück möglich
„Persönlicher Feiertag“ (§7a ARG) 1 zusätzlicher Tag pro Jahr, den Arbeitnehmer:innen frei wählen können Perfekt, um Fenstertage zu verlängern oder persönliche Anlässe abzudecken
Besonderheit 8. Dezember Bundesweiter Feiertag, viele Geschäfte haben dennoch offen Gut für Weihnachtseinkäufe – arbeitsrechtlich trotzdem Feiertag


Gesetzliche Feiertage 2026 in Österreich im Überblick



Die folgenden 13 Feiertage sind bundesweit gesetzliche Feiertage im Sinn des Arbeitsruhegesetzes. An diesen Tagen besteht grundsätzlich Anspruch auf eine durchgehende Ruhezeit von mindestens 24 Stunden und auf Entgeltfortzahlung. Wer dennoch arbeitet, erhält zusätzliches Feiertagsarbeitsentgelt und – je nach Kollektivvertrag – Zuschläge.



Datum Wochentag Feiertag Art Kurzbeschreibung
01.01.2026 Donnerstag Neujahr Gesetzlicher Feiertag Jahresbeginn, traditionell ruhiger Tag im Kreis von Familie & Freunden.
06.01.2026 Dienstag Heilige Drei Könige (Epiphanie) Gesetzlicher Feiertag Christliches Fest, in vielen Regionen mit Sternsinger-Aktionen verbunden.
06.04.2026 Montag Ostermontag Gesetzlicher Feiertag Ende der Osterferien, beliebt für Familienausflüge und Kurzurlaube.
01.05.2026 Freitag Staatsfeiertag / Tag der Arbeit Gesetzlicher Feiertag Politische Kundgebungen, Maibaum-Traditionen, dreitägiges Wochenende.
14.05.2026 Donnerstag Christi Himmelfahrt Gesetzlicher Feiertag Kirchlicher Feiertag – mit Fenstertag am Freitag ideal für einen Kurzurlaub.
25.05.2026 Montag Pfingstmontag Gesetzlicher Feiertag Verlängertes Pfingstwochenende; in vielen Regionen finden Feste statt.
04.06.2026 Donnerstag Fronleichnam Gesetzlicher Feiertag Prozessionen und kirchliche Feiern, oft mit Brauchtum und Dorffesten.
15.08.2026 Samstag Maria Himmelfahrt Gesetzlicher Feiertag Hochsommer-Feiertag, traditionell mit Kräutersegnungen und Wallfahrten.
26.10.2026 Montag Nationalfeiertag Gesetzlicher Feiertag Gedenken an die immerwährende Neutralität, Leistungsschauen, Sport-Events.
01.11.2026 Sonntag Allerheiligen Gesetzlicher Feiertag Besuch von Friedhöfen, Gedenken an Verstorbene; fällt 2026 auf einen Sonntag.
08.12.2026 Dienstag Maria Empfängnis Gesetzlicher Feiertag Kirchlicher Feiertag; Handel hat vielerorts geöffnet (Weihnachtsshopping).
25.12.2026 Freitag Christtag (Weihnachten) Gesetzlicher Feiertag Hauptfeiertag zu Weihnachten, Familienfest, religiöse Feierlichkeiten.
26.12.2026 Samstag Stefanitag (2. Weihnachtsfeiertag) Gesetzlicher Feiertag Zusätzlicher Weihnachtsfeiertag, ideal für Erholung oder Verwandtenbesuche.


Wichtig: Ostersonntag und Pfingstsonntag sind kirchliche Feiertage, fallen aber ohnehin auf einen Sonntag und zählen nicht zu den 13 gesetzlichen Feiertagen nach Arbeitsruhegesetz.



Regionale und kirchliche Sonderfeiertage



Neben den bundesweiten Feiertagen gibt es in manchen Bundesländern zusätzliche gesetzliche oder schulfreie Tage, etwa:



  • 19.03.2026 – Josefitag: Gesetzlicher Feiertag für Kärnten, Steiermark, Tirol und Vorarlberg (v. a. im öffentlichen Bereich).
  • 04.05.2026 – Florianitag: Landespatron Oberösterreich; in Schulen und Behörden in OÖ vielfach unterrichts- bzw. dienstfrei.
  • 24.09.2026 – Rupertitag: Landespatron Salzburg; in Schulen und teils Behörden schulfrei.


Hinzu kommen schulautonome Tage und Ferien (z. B. Osterferien 28.03.–06.04.2026), die speziell für Familien mit Kindern wichtig sind.



Ursachen & Zusammenhänge: Warum gibt es genau diese Feiertage?



Die österreichischen Feiertage sind historisch gewachsen und spiegeln vor allem die christliche Tradition des Landes wider. Viele Feiertage wie Ostern, Pfingsten, Fronleichnam, Maria Himmelfahrt oder Allerheiligen basieren direkt auf dem Kirchenjahr. Andere Tage wie der Staatsfeiertag am 1. Mai oder der Nationalfeiertag am 26. Oktober haben einen klar staatlich-politischen Hintergrund.



Rechtlich geregelt sind die Feiertage im Arbeitsruhegesetz und im Feiertagsruhegesetz. Sie sichern Arbeitnehmer:innen arbeitsfreie Tage, an denen sie trotzdem Anspruch auf Entgelt haben. Zusätzlich gibt es seit einigen Jahren den „persönlichen Feiertag“ (§7a ARG), den Beschäftigte einmal pro Jahr frei wählen können – etwa für religiöse Anlässe, Familienfeiern oder um einen Fenstertag zu verlängern.



„Messung & Kosten“: Was bedeuten Feiertage für Arbeit, Einkommen & Unternehmen?

Für Arbei

tnehmer:innen gilt: Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Arbeitstag, bleibt das Einkommen gleich – das Feiertagsentgelt ist im Monatsgehalt bereits enthalten. Wer an einem Feiertag arbeitet, erhält zusätzlich zum normalen Entgelt ein Feiertagsarbeitsentgelt in Höhe des üblichen Stundensatzes, häufig kommen je nach Kollektivvertrag Zuschläge von 50–100 % dazu.



  • Feiertagsentgelt: Sie erhalten Ihr volles Entgelt, auch wenn Sie wegen des Feiertags nicht arbeiten.
  • Feiertagsarbeitsentgelt: Müssen Sie am Feiertag arbeiten, steht Ihnen zusätzlich zum Feiertagsentgelt das Entgelt für die geleisteten Stunden zu.
  • Feiertagszuschlag: In vielen Kollektivverträgen sind Zuschläge (oft bis zu 100 %) geregelt, vor allem in Branchen mit Feiertagsdiensten (Tourismus, Pflege, Handel).


Für Unternehmen entstehen durch Feiertage Kosten (Lohnfortzahlung, Zuschläge), gleichzeitig profitieren Tourismus, Handel und Freizeitwirtschaft von den zusätzlichen freien Tagen. In Branchen mit Schicht- und Wochenenddiensten ist eine sorgfältige Personalplanung rund um Feiertage besonders wichtig.



Lösungen & Strategien für Ihre Feiertags- und Urlaubsplanung 2026



Mit etwas Planung holen Sie aus den Feiertagen 2026 deutlich mehr heraus. Einige Beispiele:



  • Jänner-Kombi Neujahr & Heilige Drei Könige: Zwischen 1. und 6. Jänner können Sie mit 2–4 Urlaubstagen bis zu 6–8 freie Tage am Stück herausholen – ideal für einen Winterurlaub.
  • Frühjahr: Ostern bis Fronleichnam: Rund um Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten und Fronleichnam lassen sich – je nach Bundesland – mit 4–8 Urlaubstagen bis zu zwei Wochen am Stück planen.
  • Nationalfeiertag am 26. Oktober (Montag): Sorgt automatisch für ein langes Herbstwochenende, eventuell mit einem Fenstertag am Freitag davor oder Dienstag danach.
  • Weihnachten & Jahreswechsel: Mit wenigen Urlaubstagen rund um Weihnachten und Neujahr sind ausgedehnte Weihnachtsferien möglich, vor allem wenn Sie auch den persönlichen Feiertag einplanen.


Tipp: Viele Gewerkschaften und Karriereportale veröffentlichen jedes Jahr konkrete Vorschläge, wie Sie mit möglichst wenigen Urlaubstagen die meisten freien Tage erreichen – ein Blick lohnt sich.



Praxisbeispiele: So könnte Ihr Feiertagsjahr 2026 aussehen

  1. Familie mit Schulkindern: Die Familie kombiniert die Osterferien mit Ostermontag, Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Durch geschickte Urlaubsplanung der Eltern entstehen mehrere längere Blöcke, die sich für Fernreisen oder längere Aufenthalte bei Verwandten nutzen lassen.
  2. Berufstätige ohne Kinder: Hier liegt der Fokus auf kurzen, dafür häufigeren Auszeiten. Brückentage an Christi Himmelfahrt, Fronleichnam und rund um den Nationalfeiertag werden für Städte-Trips, Wellness-Wochenenden oder Bergtouren genutzt.
  3. Selbstständige im Tourismus: Für Hotellerie und Gastronomie sind Feiertage Hochsaison. Durch rechtzeitige Personaleinsatzplanung, klare Zuschlagsregelungen und attraktive Angebote profitieren Betriebe wirtschaftlich vom „Feiertagsjahr 2026“.


Aktuelle Expert:innen-Meinungen & Empfehlungen



  • ÖGB-Arbeitsrechtsteam (Gewerkschaftsbund): Empfiehlt, Brückentage frühzeitig mit dem/der Arbeitgeber:in abzustimmen, um faire Verteilung im Team zu sichern und Konflikte zu vermeiden.
  • Jürgen Pintar, Karriere-Experte: Betont, dass geplante Auszeiten Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit erhöhen – Feiertage sollten als „Fixpunkte für Erholung“ gesehen werden.
  • AK-Arbeitsrechtsexpert:innen (Arbeiterkammer): Erinnern daran, dass Arbeitnehmer:innen an Feiertagen Anspruch auf 24 Stunden Ruhezeit und Entgeltfortzahlung haben – Ausnahmen sind klar begrenzt.
  • WKO-Rechtsservice (Wirtschaftskammer): Hebt hervor, dass Feiertagsarbeit korrekt abgegolten werden muss; Unternehmen sollen Kollektivverträge und Steuerregeln genau beachten.
  • BMF-Fachabteilung Lohnsteuer: Weist auf die aktuelle steuerliche Behandlung von Feiertagsarbeitsentgelt und Zuschlägen hin – wichtig für Lohnverrechnung und Personalabteilungen.
  • Karriereportale: Empfehlen Beschäftigten, Zuschlagsregelungen im eigenen Kollektivvertrag zu prüfen, da Zuschläge oft bis zu 100 % des Stundenlohns ausmachen.
  • Tourismusportale: Zeigen konkrete Reisekalender, mit denen sich aus den Feiertagen 2026 besonders lange Urlaubsblöcke herausholen lassen.
  • Städtetourismus-Infos: Weisen darauf hin, dass 8. Dezember zwar ein Feiertag ist, viele Geschäfte jedoch geöffnet sind – ideal für Weihnachts-Shopping-Trips.
  • Bildungsministerium / offizielle Infoportale: Betonen die Abstimmung von Ferienkalender und Feiertagen – für Familien sind besonders Oster- und Herbstferien in Kombination mit Feiertagen interessant.
  • Rechtswissenschafter:innen zum Arbeitsruhegesetz: Unterstreichen die Bedeutung des „persönlichen Feiertags“ als flexibles Instrument, um individuelle religiöse oder familiäre Anlässe abzudecken.


FAQ: Häufige Fragen zu den Feiertagen 2026 in Österreich



Wie viele gesetzliche Feiertage gibt es 2026 in Österreich?

2026 gibt es 13 bundesweite gesetzliche Feiertage nach dem Arbeitsruhegesetz. Zusätzlich können regionale Feiertage und schulfreie Tage dazukommen.

Zählen Ostersonntag und Pfingstsonntag als gesetzliche Feiertage?

Beide sind kirchliche Hochfeste, fallen aber auf einen Sonntag. Gesetzliche Feiertage mit Entgeltfortzahlung sind hier der Ostermontag und der Pfingstmontag.

Was ist der Unterschied zwischen Staatsfeiertag und Nationalfeiertag?

Der Staatsfeiertag am 1. Mai ist historisch dem Tag der Arbeit gewidmet. Der Nationalfeiertag am 26. Oktober erinnert an die immerwährende Neutralität Österreichs.

Was bedeutet der „persönliche Feiertag“ nach §7a ARG?

Arbeitnehmer:innen können einmal pro Jahr einen zusätzlichen freien Tag einseitig wählen – etwa für religiöse Anlässe, Familienfeiern oder zur Verlängerung eines Fenstertags.

Wie werden Arbeit und Zuschläge an Feiertagen bezahlt?

Sie erhalten Ihr normales Entgelt auch dann, wenn Sie am Feiertag nicht arbeiten. Wer arbeitet, bekommt zusätzlich Feiertagsarbeitsentgelt und je nach Kollektivvertrag Zuschläge.

Was passiert, wenn ein Feiertag auf einen Sonntag fällt?

Arbeitsrechtlich bleibt er ein Feiertag, viele Beschäftigte haben ohnehin frei. Ein automatischer Ersatzfeiertag ist im österreichischen Recht grundsätzlich nicht vorgesehen.

Haben Geschäfte am 8. Dezember geöffnet?

8. Dezember ist ein gesetzlicher Feiertag. In vielen Regionen – etwa in Wien – sind Geschäfte an diesem Tag dennoch geöffnet, besonders für Weihnachtseinkäufe.

Wie plane ich Brückentage und Zwickeltage 2026 am besten?

Nutzen Sie vor allem Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, Pfingsten und den Nationalfeiertag. Mit wenigen Urlaubstagen lassen sich mehrere lange Wochenenden schaffen.