Sommerzeit: Sonntag, 29. März 2026 – Uhr vor (02:00 → 03:00).
Winterzeit (Normalzeit): Sonntag, 25. Oktober 2026 – Uhr zurück (03:00 → 02:00).
So funktioniert die Zeitumstellung in Österreich
In Österreich gilt im Winter die Mitteleuropäische Zeit (MEZ, UTC+1), im Sommer die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ, UTC+2). Umgestellt wird jeweils in der Nacht von Samstag auf Sonntag.
Im März wird die Uhr eine Stunde vorgestellt: Die Nacht ist dadurch faktisch eine Stunde kürzer (Sie „verlieren“ eine Stunde). Im Oktober wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt: Die Nacht ist eine Stunde länger (Sie „gewinnen“ eine Stunde).
Warum gibt es die Zeitumstellung überhaupt?
Die Sommerzeit wurde eingeführt, um das Tageslicht am Abend stärker zu „nutzen“. In der Praxis ist das Thema umstritten: Während manche die helleren Abende schätzen, kritisieren Fachleute vor allem die Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus rund um die Umstellung.
Praktische Tipps: So kommst du besser durch die Umstellungsnacht
- 3–4 Tage vorher schrittweise anpassen: Jeden Tag 10–15 Minuten früher (im Frühling) bzw. später (im Herbst) schlafen gehen.
- Morgens viel Tageslicht: Gerade nach der Umstellung hilft helles Morgenlicht dem Körper, sich schneller einzupendeln.
- Abends weniger „Blaulicht“: 60–90 Minuten vor dem Schlafen Bildschirmzeit reduzieren oder zumindest dimmen.
- Koffein & Alkohol mit Maß: Vor allem am Abend kann das den Schlaf deutlich verschlechtern.
- Sonntag nicht übertreiben: Ein langer Mittagsschlaf kann die Anpassung erschweren – besser kurz oder gar nicht.
Empfehlungen von Expert:innen: Was Fachleute raten
- Chronobiologie- und Schlaf-Fachgesellschaften in Europa sprechen sich in gemeinsamen Stellungnahmen dafür aus, saisonale Umstellungen zu beenden – und dabei dauerhaft die Standardzeit (Normalzeit) zu bevorzugen, weil sie der inneren Uhr besser entspricht.
- Schlafmedizinische Fachgesellschaften warnen besonders vor der dauerhaften Sommerzeit, weil im Winter wichtiger Morgen-Lichteinfluss fehlt und das soziale „Dauer-Jetlag“-Gefühl zunehmen kann.
- Schlafmediziner:innen empfehlen rund um die Umstellung vor allem konsequente Schlafenszeiten und viel Licht am Morgen, weil der Körper diese Signale am stärksten zur Anpassung nutzt.
- Einordnung zur Gesundheit: Die Studienlage ist nicht in jedem Detail einheitlich. Viele Arbeiten zeigen aber, dass die „Spring-forward“-Umstellung (März) kurzfristig mehr Belastung bringt (Schlafmangel, Müdigkeit, Konzentration), während andere Auswertungen geringe oder keine Effekte finden. Praktisch heißt das: Vorsorge durch Schlafhygiene lohnt sich, vor allem für Kinder, Jugendliche, Schichtarbeit und Menschen mit Schlafproblemen.
FAQ
Wann ist 2026 die Zeitumstellung in Österreich?
Sommerzeit: Sonntag, 29. März 2026 (02:00 → 03:00, Uhr vor). Winterzeit: Sonntag, 25. Oktober 2026 (03:00 → 02:00, Uhr zurück).
Wird die Zeitumstellung 2026 abgeschafft?
Nein. Obwohl es seit Jahren politische Vorstöße gibt, gilt die Zeitumstellung in Österreich und der EU weiterhin. Eine EU-weite Abschaffung scheiterte bisher vor allem daran, dass sich die Mitgliedstaaten nicht auf eine gemeinsame Lösung (und eine dauerhaft gültige Zeit) einigen konnten.
Was wäre „besser“: dauerhafte Sommerzeit oder dauerhafte Winterzeit?
Viele Schlaf- und Chronobiologie-Fachleute bevorzugen dauerhafte Standardzeit (Normalzeit/Winterzeit), weil sie näher am natürlichen Tageslichtverlauf liegt und dadurch die innere Uhr weniger belastet.
Warum wird ausgerechnet nachts umgestellt?
Nachts ist im Vergleich zu anderen Tageszeiten weniger Betrieb (Verkehr, Arbeit, Termine). So sollen praktische Probleme möglichst gering bleiben.
Stellen sich Handy, Funkuhr und Computer automatisch um?
In den meisten Fällen ja – Smartphones, Computer und Funkuhren stellen sich in der Regel automatisch um. Bei analogen Uhren, Backofen, Auto oder älteren Geräten musst du oft manuell nachstellen.
Wie viele Stunden hat die Umstellungsnacht?
Im März hat die Nacht praktisch 23 Stunden (eine Stunde weniger). Im Oktober hat sie praktisch 25 Stunden (eine Stunde mehr).
Was kann ich tun, wenn ich nach der Umstellung schlecht schlafe?
Halte 3–5 Tage an festen Schlafenszeiten fest, nutze morgens viel Tageslicht, und reduziere abends helles Licht und Bildschirmzeit. Wenn Schlafprobleme länger anhalten oder sehr stark sind, kann eine schlafmedizinische Abklärung sinnvoll sein.
















