5 Gründe, warum es voll okay ist, deine Meinung und Ansichten zu ändern und wie du das kommunizieren kannst

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Ein Teil meines damaligen “Freundeskreises” (der Teil, mit dem ich heute keinen Kontakt mehr habe), hatte partiell fremdenfeindliche Ansichten. Ich habe ziemlich schnell begriffen, dass das nicht cool ist und deren Sichtweisen absolut nicht zu meinen eigentlichen Werten passen. Also verabschiedete ich mich mit einem lauten Knall (aka ich habe ihnen meine Meinung gegeigt) und lernte eine wichtige Lebenslektion: Es ist vollkommen okay, seine Ansichten und Meinungen neu zu formen.

 

Hier meine 5 Gründe, warum – abgesehen vom Abschied der Engstirnigkeit – ein Sinneswandel zum Aufwachsen dazugehören:

1. Du willst dich weiterentwickeln und Lebenserfahrung sammeln 

 

Es ist okay und komplett normal, wenn du dich weiterentwickeln bzw. aus deiner alten Schale ausbrechen möchtest. Auch deine Einstellung zu vielen Dingen wird sich im Laufe der Zeit ändern, was von außen vielleicht als Schwäche oder Bedrohung wahrgenommen werden kann, denn niemand liebt Veränderung. Lass’ dir aber eines unbedingt gesagt sein: Deine Meinung zu ändern und dazu zu stehen, zeigt von Selbstachtung und Stärke.

2. Dir wurde bewusst, dass deine Meinung gar nicht DEINE Meinung ist, sondern dir von deiner Familie oder vom Freundeskreis “antrainiert“ wurde

3. Du musst dir einfach mal selbst widersprechen, weil du nach eingängiger Recherche merkst, dass du ethisch oder faktisch vollkommen falsch liegst 

 

Falsch zu liegen und Einwand gegen die eigene Ansicht zu erheben, ist keine Schande. Im Gegenteil. Ich persönlich bin immer wieder begeistert von Menschen, wenn sie sich selbst widersprechen können und dies offen und ehrlich zugeben, weil der Gesellschaftsdruck diesbezüglich manchmal echt nicht ohne ist. Dennoch: So unangenehm das auch ist und so verletzlich du dich auch machst – dieser Punkt ist fast schon ein Understatement, wenn es darum geht, einen plausiblen Grund für deine Meinungsänderung zu haben.

 

© BAM! | Johanna Lea Lassnig

4. Du hast etwas hautnah erlebt, das du mit deiner “alten” Meinung nicht vereinbaren kannst 

 

Wieso das okay ist? Lass mich die Frage umformulieren: Wieso sollte eine Änderung deiner Sichtweisen denn nicht okay sein, wenn du etwas erlebst, das deine bisherige Meinung um 180 Grad dreht?

5. Nur andere Menschen zufrieden zu stellen, fühlt sich nicht (mehr) richtig an

 

Und führt früher oder später zu Unzufriedenheit. Also hau raus mit deinen neuen Überzeugungen und Standpunkten. Dir muss es ab sofort einfach egal sein, was andere Leute sagen, also kannst du deine Ansichten und Meinungen, die du bisher immer schön verpackt hast, sodass es andere Menschen zufriedenstellt, ganz nach deinem Belieben ändern und neu formen. Solange du damit niemandem weh tust, natürlich.

 

© BAM! | Johanna Lea Lassnig

Wie du deine Meinungsänderung kommunizieren kannst:

 

1. Überlege zunächst, wie du es angehen möchtest. 

 

Willst du, so wie ich damals, Gegenwind provozieren, indem du lauthals und emotionsgeladen rausschreist, was du dir wirklich denkst und welche Meinung du tatsächlich vertrittst? Oder suchst du, so bevorzuge ich es mittlerweile, eine sanfte und rationale Verständigung, die so konfrontationslos wie möglich abläuft?

 

2. Sei sanft zu dir, wenn die Kommunikation doch nicht so klappt, wie du dir vorgenommen hast

 

Beide Varianten sind okay, doch aus Erfahrung möchte ich dir raten, auf unüberlegte Konfrontationen zu verzichten und lieber auf sachliche und lässige Kommunikation zu setzen. Wenn deine Emotionen dann aber doch mal raus müssen, weil du dich beispielsweise nicht verstanden fühlst, darfst du dir deshalb aber auch nicht böse sein.

 

© BAM! | Johanna Lea Lassnig

3. Achte auf deine Wortwahl 

 

Vergiss nicht – es geht um dich. Bleibe also ganz bei dir und deinen Prinzipien, achte auf deine Wortwahl, um deine Message so präzise wie möglich zu kommunizieren.

 

4. Bleib cool 


Behalte dir immer ein kleines bisschen “Wurschtigkeit”, um locker zu bleiben. Solange DU zu deiner Meinung stehst, ist eigentlich alles gut.

“Dein Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.” Das schlaue Sätzchen stammt leider nicht von mir, sondern von Francis Picabia. Aber: Du bist auch nur ein Mensch, also steht es dir auch zu und liegt sogar in deiner Natur, deine Meinungen und Ansichten zu ändern. Simple as that.

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Über Romy

Die freie Autorin aus Beverly Hietzing liebt charmante Altbauwohnungen, tauscht diese aber dennoch gegen wenige Quadratmeter auf vier Rädern ein. Menschenleere Platzerl an Seen sind ihr Zuhause, ein selbstgebauter Schreibtisch ihr Büro, Gelsen ihre Feinde und Kaffee ihr Frühstück. Manchmal auch Mittagessen. @rollingatelier